Dünger für Zimmerpflanzen
Wann anfangen, wie oft und womit Zimmerpflanzen düngen — der Plan vom Frühjahr bis zum Winter
Hervorragende Eigenschaften und einfache Anwendung bei Zimmerpflanzen
- Einfach zu lagern und anzuwenden.
- Anwendung durch Streuen, Gießen oder Sprühen.
- Sicher für Kinder, Haustiere und andere Tiere.
- Versorgt Pflanzen mit allen wichtigen Nährstoffen.
- Stärkt die Pflanzenimmunität spürbar.
- Zertifiziert für die ökologische Landwirtschaft.
- Geruchlos.
- Mindestens 3 Jahre haltbar.
Die meisten Zimmerpflanzen müssen Sie im Frühjahr und Sommer nur 1x im Monat düngen, es gibt jedoch Ausnahmen, die seltener gedüngt werden. Wenn Sie unsicher sind, düngen Sie mit DÜNGEE einfach 1x alle zwei Monate.
Wie viel Dünger Sie benötigen
- 4 l DÜNGEE = 800 l Gießwasser
Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Pflanzen, die im Klima von Innenräumen kultiviert werden. Es handelt sich um Pflanzen, die in der Regel keine Temperaturschwankungen im Jahresverlauf und vor allem keine kalte Winterwitterung vertragen. Verwendet werden vor allem Zierpflanzen, denn ihr Zweck ist in erster Linie ästhetisch, kann aber auch der Gesundheit oder der Psyche dienen. Sie bringen Frische ins Haus und machen jede Ecke gemütlicher. In der warmen Jahreszeit können Zimmerpflanzen auch im Freien oder in einem der Witterung geöffneten Teil des Hauses stehen. Nach Ansprüchen und weiteren Eigenschaften werden sie in spezifische Gruppen unterteilt.
Zimmerpflanzen begegnen wir schon in der fernen Geschichte. Die alten Ägypter und Sumerer zogen Zier- und Obstpflanzen in dekorativen Gefäßen. Die alten Griechen und Römer kultivierten Lorbeer in Tongefäßen. Im alten China wurden Topfpflanzen schon vor mehr als 2 500 Jahren auf Gartenausstellungen gezeigt.
Im Mittelalter war der Ziergartenbau auf Klöster beschränkt, doch in der Renaissance importierten Pflanzensammler und wohlhabende Kaufleute aus Italien, den Niederlanden und Belgien Pflanzen aus Kleinasien und Ostindien. Im Jahr 1660 veröffentlichte der Erfinder und Schriftsteller Sir Hugh Platt das Buch Garden of Eden, das davon handelte, wie man Pflanzen im Haus kultiviert.
Ende des 18. Jahrhunderts wurden Blumentische Teil der Salons, und es blühten Gärtnereien mit Tausenden von Pflanzen auf. In der viktorianischen Ära des 19. Jahrhunderts hielten Zimmerpflanzen erstmals Einzug in die Mittelschicht und galten als Symbol des gesellschaftlichen Status.
Der Nutzen von Zimmerpflanzen
Zimmerpflanzen zu pflegen und sich mit ihnen zu umgeben ist schön, angenehm und nützlich zugleich. Auch wissenschaftliche Studien haben viele Vorteile dieses Zusammenlebens bestätigt. Zum Beispiel: Sind Sie bei der Arbeit oder beim Lernen von Pflanzen umgeben, verbessert sich Ihre Konzentration und Ihre Produktivität steigt um bis zu 15 %. Eine im Journal of Physiological Anthropology veröffentlichte Studie besagt, dass Pflanzen zu Hause oder im Büro angenehme Gefühle hervorrufen und die Arbeit mit ihnen den Blutdruck senkt, ebenso die Herzfrequenz und das Stressniveau.
Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2004 zeigt, dass die Anwesenheit von Pflanzen die Kreativität fördert, besonders wenn die Individualität der Persönlichkeit berücksichtigt wird. Wählen Sie deshalb Pflanzen, die Ihnen gefallen und die Ihnen auf natürliche Weise sympathisch sind.
Die NASA-Forschung zu Weltraumflügen und zur Luftreinigung in Raumkapseln ergab, dass Pflanzen auch Schadstoffe wie Benzol, Formaldehyd, Ammoniak oder Trichlorethylen aus der Luft in eine sauberere Form umwandeln können. Es wurde sogar eine Liste von Pflanzen erstellt, die die Luft wirksamer reinigen.
Zu den gesundheitlichen Vorteilen der Pflanzenpflege gab es mehrere Studien. Das Dokument über die gesundheitlichen Vorteile von Gärten in Krankenhäusern aus Texas aus dem Jahr 2002 berichtet, dass Menschen nach chirurgischen Eingriffen, die von Grün umgeben waren, deutlich weniger Medikamente gegen Schmerzen benötigten, kürzere Krankenhausaufenthalte hatten und sich schneller erholten als Menschen, die kein Grün um sich hatten. Und eine Studie aus dem Jahr 2007 stellte fest, dass Mitarbeiter, die von Pflanzen umgeben waren, seltener krank waren als jene, die im Büro keine Pflanzen um sich hatten.
Ähnlich wie die Therapie mit Tieren haben auch Pflanzen therapeutische Wirkung. Einerseits durch die direkten Heilwirkungen der Pflanzen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, andererseits durch die Arbeit mit den Pflanzen selbst, die bei Depressionen hilft, ebenso bei Ängsten und Demenz. Einige Kliniken in Großbritannien „verschreiben“ oder vielmehr empfehlen Patienten mit Depressionen bereits Zimmerpflanzen. Die Farbpsychologie belegt, dass Farben auf Menschen wirken. Die Farbe Grün wirkt auf den Menschen beruhigend und harmonisierend. Sie ist eine Mischung aus Gelb und Blau und daher zugleich erfrischend. Sie mildert Gereiztheit, unterdrückt Müdigkeit, hält den Geist aktiv und vermittelt zugleich ein Gefühl von Sicherheit.
Daraus folgt: Pflanzen in Wohn- oder Büroräumen wirken sich positiv auf die physiologische, psychologische und kognitive Gesundheit aus.
Mehr zu diesem Thema können Sie hier lesen.






Blumendünger für Zimmerpflanzen

Ein Naturdünger ist für Zimmerpflanzen bestens geeignet. Seine Nährwerte entsprechen etwa Hühnermist, doch im Unterschied zu diesem muss er nicht erst verdünnt oder abgelagert werden, damit die Pflanzen nicht verbrennen.
Das Nachdüngen von Zimmerpflanzen ist selbstverständlich und sollte regelmäßig erfolgen. Da Zimmerpflanzen nur in einem „begrenzten“ Raum (einem mobilen Gefäß) wachsen, laugen sie die Erde stark aus. Die Wurzeln durchziehen sie vollständig, deshalb müssen diese Pflanzen in größere Gefäße umgetopft werden – mit frischer Erde. Dabei pflegen wir zugleich die Wurzeln und geben einen passenden Dünger dazu. Eine Düngergabe mit dem Gießwasser erfolgt idealerweise gegen Abend. Gedüngt werden nur gesunde Pflanzen, wenn sie wachsen und blühen. Schnell wachsende Pflanzen werden häufiger gedüngt. Blühende Zimmerpflanzen brauchen den meisten Dünger in der Zeit der Knospenbildung.
Nicht gedüngt werden darf in der Ruhezeit der Pflanzen, am Ende des Sommers und im Herbst. Nicht gedüngt werden dürfen unbewurzelte und kranke Pflanzen; ebenso dürfen Pflanzen in trockener Erde nicht mit Düngerlösung gegossen werden — wässern Sie die Pflanze zuerst von oben. Wir düngen also nicht während der Ruhephase, vor der Ruhephase und am Ende der Wachstumsperiode. Frisch umgetopfte oder frisch gekaufte Pflanzen dürfen nicht gedüngt werden; Düngen ist erst nach zwei Wochen möglich. Ebenfalls nicht gedüngt werden kranke Pflanzen, bei denen die Ursache der Krankheit noch unbekannt ist, sowie Pflanzen mit kranken Wurzeln (Wurzelfäule). Und Achtung – Kakteen dürfen nicht mit üblichen organischen Düngern gedüngt werden. DÜNGEE dagegen können Sie bedenkenlos verwenden — ein perfekter Naturdünger. Kakteen lieben DÜNGEE wegen seines neutralen pH-Werts, denn dadurch kann er die feinen Kakteenwurzeln nicht verbrennen.
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Bester Dünger für Zimmerpflanzen — womit düngen und was Sie vermeiden sollten
Suchanfragen wie „bester Dünger für Zimmerpflanzen“, „natürlicher Dünger für Zimmerpflanzen“ oder „Zimmerpflanzen-Dünger selber machen“ zielen auf dieselbe Sorge: die Pflanze nicht zu verbrennen und nicht danebenzugreifen. Bei Zimmerpflanzen ist das heikler als im Garten — die Pflanze lebt in einem kleinen Substratvolumen, eine zu starke Dosis kann also nirgendwohin abfließen und versalzt den Wurzelballen.
Deshalb lohnt sich bei Zimmerpflanzen ein langsam wirkender natürlicher Dünger statt einer konzentrierten Minerallösung. Die Nährstoffe werden nach und nach freigesetzt, so wie die Pflanze sie braucht, und selbst nach einer kräftigeren Gabe droht keine Überdosierung.
- Grüne Blattpflanzen (Monstera, Efeutute, Bogenhanf) → brauchen vor allem Stickstoff für das Blattwachstum
- Blühende Arten (Orchidee, Bromelie, Azalee) → mehr Phosphor und Kalium für Knospenansatz und lange Blüte
- Sukkulenten und Kakteen → selten und schwach düngen, sonst werden sie weich und vergeilen
Verlassen Sie sich bei Hausmitteln aus der Küche (Kaffeesatz, Eierschalen, Aquarienwasser) nicht auf die einzige Nährstoffquelle — ihr Nährstoffgehalt ist zufällig und unbekannt. Als Ergänzung schaden sie nicht, aber einen Düngeplan kann man auf ihnen nicht aufbauen.
Woran Sie erkennen, dass eine Pflanze Dünger braucht
Es ist nicht leicht zu erkennen, wann einer Zimmerpflanze Nährstoffe fehlen. Die Pflanze kann es uns nicht sagen wie unsere Kinder. Das ist ziemlich verwirrend, denn die Ursache des Welkens kann auch mit etwas ganz anderem zusammenhängen. Zu wissen, wann es Zeit ist, Zimmerpflanzen zu düngen, ist selbst für langjährige Pflanzenfreunde eine schwierige Sache. Ich möchte nun ein paar grundlegende Informationen mit Ihnen teilen, wie und wann Sie Ihre Zimmerpflanzen düngen sollten.
Zimmerpflanzen welken, wenn sie Wasser brauchen. Ihre Blätter werden blass und die Triebe schießen in die Länge, wenn ihnen Sonnenlicht fehlt. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit werden die Blätter spröde. Bei zu hoher Feuchtigkeit kann sich dagegen Fäulnis zeigen. Aber woran erkennt man, dass gedüngt werden muss? Es gibt kein klares Signal, mit dem Ihnen die Pflanze mitteilt: „Hey, ich hätte jetzt gern ein Schnitzel.“ Der einzige Hinweis ist ein verlangsamtes oder stagnierendes Wachstum, das für die meisten Menschen nur schwer zu bemerken ist. Statt auf ein Signal zu warten, nehmen Sie die Sache lieber selbst in die Hand und düngen Sie Ihre Pflanzen nach einem Plan, der auf ihrem Wachstumszyklus basiert.
Jede Zimmerpflanze hat leicht unterschiedliche Bedürfnisse, was Menge und Häufigkeit des Düngens angeht. Das ist aber kein Grund, das Nachdüngen zu verkomplizieren. Ja, Sie können jede einzelne Art studieren, die Sie pflegen, und ihre spezifischen Nährstoffbedürfnisse bestimmen — die Wahrheit ist jedoch, dass die allermeisten gängigen Zimmerpflanzen so ähnliche Ansprüche an den Dünger haben, dass Sie beim Nachdüngen bei allen gleich vorgehen können. Es stimmt, dass manche Pflanzen aus der Reihe tanzen und mehr Nährstoffe brauchen, andere wiederum weniger. Der Düngeplan unten hilft Ihnen daher zuverlässig einzuschätzen, wie oft Sie mit der Gießkanne zu der einen oder anderen Pflanze eilen sollten.
Dies ist meiner Meinung nach der beste Düngeplan für die meisten gängigen Zimmerpflanzen. Er basiert auf dem Zyklus der Vegetationsperiode, der Freiland- wie Zimmerpflanzen auf die gleiche Weise beeinflusst, auch wenn Zimmerpflanzen konstante Temperaturen ohne Schwankungen genießen.
Düngeplan für Zimmerpflanzen
Dies ist meiner Meinung nach der beste Düngeplan für die meisten gängigen Zimmerpflanzen. Er basiert auf dem Zyklus der Vegetationsperiode, der Freiland- wie Zimmerpflanzen auf die gleiche Weise beeinflusst, auch wenn Zimmerpflanzen konstante Temperaturen ohne Schwankungen genießen.
Düngen im Frühjahr

Beginnen Sie mit dem Düngen der Zimmerpflanzen etwa 8 Wochen vor dem letzten erwarteten Frühjahrsfrost. Bei uns ist das meist um die Eisheiligen Mitte Mai. Das heißt, ich beginne Mitte März, meine Zimmerpflanzen zu düngen. Das ist die Zeit, in der die Tage spürbar länger werden und die Zimmerpflanzen aus dem Halbschlaf in die Phase des aktiven Wachstums übergehen.
Die ersten drei Düngergaben sollten nur die Hälfte der empfohlenen Dosis betragen. So versorgen Sie die Pflanzen in der Zeit, in der sie sich auf das aktive Wachstum vorbereiten und noch keine größeren Nährstoffmengen für das eigentliche Wachstum benötigen.
Düngen im Sommer

Mit dem Sommerbeginn ist es Zeit, zu einem regelmäßigeren Düngeprogramm für Zimmerpflanzen überzugehen. Die Häufigkeit hängt auch vom Düngertyp ab. Flüssigdünger werden häufiger angewendet als granulierte — mal zweimal pro Woche, mal monatlich. Unser Naturdünger zersetzt sich allmählich, sodass Sie nicht so oft düngen müssen, wie es bei industriell hergestellten Flüssigdüngern nötig ist. Der Naturdünger zersetzt sich nach und nach und gibt seine Nährstoffe in kleinen Mengen über einen längeren Zeitraum ab. Eine Anwendung kann daher länger vorhalten als angegeben. Wo also 2x pro Monat empfohlen wird, können Sie mit unserem Dünger getrost nur 1x pro Monat düngen.
Folgen Sie diesem Plan unabhängig davon, ob Sie Ihre Zimmerpflanzen für den Sommer nach draußen stellen. Zimmerpflanzen sind bei hohem sommerlichem Lichtangebot in der Phase des aktiven Wachstums — egal, ob sie bei konstanter Temperatur oder auf der Terrasse stehen.
Düngen im Herbst

Reduzieren Sie etwa 8 Wochen vor dem ersten erwarteten Herbstfrost Menge und Häufigkeit der Düngergaben für Zimmerpflanzen. Für mich heißt das: Ab Mitte August halbiere ich die Düngermenge und verlängere die Abstände zwischen den Gaben auf etwa 3–4 Anwendungen bis zum Wintereinbruch.
Düngen im Winter

Zimmerpflanzen im Winter düngen? Besser nicht. Zimmerpflanzen sind in der Winterzeit nicht in der Phase des aktiven Wachstums und sollten deshalb nicht gedüngt werden.
Pflegeleichte Zimmerpflanzen
Dass Zimmerpflanzen viele Vorteile bringen, ist unbestritten. Aber nicht jeder hat genug Zeit, Energie, Erfahrung oder passende Bedingungen, um sich ihrer anspruchsvollen Pflege zu widmen. Doch es gibt eine gute Nachricht: Es gibt auch pflegeleichte Zimmerpflanzen, die robust sind, nur minimale Pflege brauchen und selbst ungünstige Bedingungen verkraften. Sie müssen nur wählen.
Sukkulenten
Wenn Sie eine nicht allzu große, aber attraktive Pflanze mit minimalem Pflegeaufwand suchen, sind Sukkulenten die ideale Wahl. Sie sind schön anzusehen und nahezu unverwüstlich. Es sind Pflanzen mit dicken, fleischigen Organen zur Wasserspeicherung. Sie speichern das Wasser in ihren Blättern, Stängeln oder Wurzeln. Sie haben sich angepasst, um trockene Bedingungen auf der ganzen Welt zu überleben. Deshalb brauchen sie nicht viel Wasser, wohl aber eine gute Drainage. Die Erde sollte bis zur nächsten Wassergabe abtrocknen. Zum Gießen eignet sich ein Auszug aus DÜNGEE, der als Dünger für pflegeleichte Zimmerpflanzen empfohlen wird. Er lässt sich für eine ausgewogene Pflanzenernährung auch trocken in die Erde einarbeiten. Mehr über das Düngen lesen Sie im Düngeplan für Zimmerpflanzen oben.
Sukkulenten lieben viel Licht, deshalb behagt ihnen ein sonniger Standort. Wenn Sie keinen ausreichend hellen Platz für Ihre Pflanze haben, können Sie mit einer Pflanzenlampe für das nötige Licht sorgen.
Der Anpassungsmechanismus der Sukkulenten führte zu einer unglaublichen Vielfalt interessanter Blattformen und Pflanzengestalten. Sie finden hier eine enorme Auswahl an Arten von Aloe, Agave oder Kakteen.
Hoya/Wachsblume/Porzellanblume
Pflegeleicht und dennoch wunderschön sind auch die Pflanzen der Gattung Hoya oder nach dem älteren Namen Wachsblume. Es ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) und umfasst 200 bis 300 Arten. Es sind Kletterpflanzen, die mehrere Meter lange Triebe mit fleischigen, paarweise am Stängel angeordneten Blättern bilden. Die sternförmigen Blüten sehen aus wie aus Wachs oder Porzellan geformt. Sie stehen meist zu 12–15 Stück (bei manchen Arten bis zu 40) in kugelförmigen Dolden und zeigen eine breite Farbpalette: von Weiß über Creme- und Rosatöne bis Bordeaux mit einem markanteren Fleck in der Mitte. Die Blüten produzieren Nektar mit angenehm süßem Duft.
Attraktiv ist die Hoya auch durch ihre Blätter, 2–20 cm lang und etwa 1,5–6 cm breit, die je nach Art unterschiedlich geformt sind: einfach oval, mit gewelltem Rand oder herzförmig, fleischig oder dünner mit markanter Aderung, panaschiert mit gelben Rändern oder mit weißen Flecken. Sie können sie in eine Blumenampel setzen oder die Triebe mit einer einfachen Rankhilfe beliebig formen.
Sie mag Licht ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die ideale Temperatur liegt für sie bei 20 – 24 °C.
Staunässe verträgt sie nicht. Wenn es nicht ausgesprochen heiß ist (im Sommer), genügt es, die Pflanzen 1x pro Woche zu gießen. Im Winter wird noch seltener gegossen – 1x alle 14 Tage. Wie bei den Sukkulenten empfiehlt sich auch hier das Gießen mit DÜNGEE, der als Dünger für pflegeleichte Zimmerpflanzen empfohlen wird. Über das Düngen lesen Sie im Düngeplan für Zimmerpflanzen oben.
Efeutute/Pothos
Lateinisch heißt diese Art Epipremnum, im Deutschen ist sie als Efeutute oder Pothos bekannt. Diese Pflanzen sind maximal pflegeleicht und sehr robust. Sie gedeihen bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen und vertragen Trockenheit. Beliebt sind sie wegen ihrer dekorativen Blätter — zugespitzt, grün und herzförmig. Manche sind mit weißen, gelben oder hellgrünen Streifen panaschiert. Sie lässt sich dekorativ an der Wand ziehen, denn ihr Wuchs erinnert an Efeu.
Die Efeutute hat eine großartige Eigenschaft: Sie kann die Luft reinigen. NASA-Wissenschaftler zählen sie zu den TOP-Pflanzen, die die Umgebungsluft reinigen können. Neben Schönheit, einem Stück Natur und Sauerstoff bietet sie also einen hervorragenden Bonus in Form eines saubereren Raumklimas.
Die Efeutute mag indirektes Sonnenlicht, verträgt aber auch Halbschatten. Die Raumtemperatur sollte bei ihrer Kultur nicht unter 13 °C fallen. Gegossen wird etwa 1x pro Woche. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben abtrocknen. Geeignet ist das Gießen mit DÜNGEE aus natürlichen Rohstoffen, der als Dünger für pflegeleichte Zimmerpflanzen empfohlen wird.
Achtung: Die Efeutute ist für Haustiere giftig.
Bogenhanf
Der botanische Name ist Dracaena trifasciata (früher Sansevieria trifasciata). Der Bogenhanf ist eine unglaublich pflegeleichte Pflanze aus der Familie Asparagaceae. Er wächst langsam und Sie können aus verschiedenen Blattformen und -größen wählen. Diese Pflanze mag Wärme und feuchte Luft. Beim Boden verträgt sie leicht Saures bis leicht Alkalisches. In unseren Bedingungen blüht diese immergrüne Staude nur selten.
Die festen Blätter ragen senkrecht nach oben und enden in lanzettförmigen Spitzen. Ähnlich wie Sukkulenten speichert er Wasser in seinen Blättern und kommt mit sehr wenig Feuchtigkeit aus. Im Sommer kann er auf dem Balkon, der Terrasse und sogar im Garten stehen. Wenn Sie diese Pflanze an einen Ort mit anderen Lichtverhältnissen umstellen, tun Sie das am besten schrittweise, damit sie sich langsam gewöhnen kann.
Seine Anspruchslosigkeit zeigt sich darin, dass er auch Trockenheit und ungünstige Lichtverhältnisse verträgt. Bei starker Vernässung der Wurzeln faulen diese jedoch ab. Gießen Sie den Bogenhanf erst dann, wenn die Erde trocken ist, höchstens 1x alle zwei Wochen. In den Wintermonaten während der Vegetationsruhe können zwischen den Wassergaben auch zwei Monate vergehen.
Glücksfeder (Zamioculcas)
Diese Pflanze mit dem botanischen Namen Zamioculcas zamiifolia gehört zur Familie der Araceae und wächst langsam. Obwohl die Glücksfeder helles, indirektes Sonnenlicht bevorzugt, gedeiht sie auch bei schwachem Licht gut — ideal für dunkle Ecken, die Sie beleben möchten. Da sie aus Rhizomen wächst, braucht sie sehr wenig Wasser. Gießen Sie erst, wenn die Erde trocken ist. Zum Gießen eignet sich ein Auszug aus DÜNGEE, der als Dünger für pflegeleichte Zimmerpflanzen empfohlen wird.
Wenn Sie die Glücksfeder umtopfen müssen, tun Sie das im Frühjahr oder im Sommer, wenn sie in der Phase des aktiven Wachstums ist. Beim Boden ist sie nicht allzu wählerisch, gönnen Sie ihr aber ein durchlässiges Substrat mit möglichst neutralem pH-Wert. Den Pflanzen behagen Temperaturen über 7 °C.
Die Pflanzen werden wegen ihrer herrlichen Wachsblätter auch Sansibar-Juwelen genannt. Sie sind so sattgrün, dass diese Pflanzen manchmal fälschlich für künstlich gehalten werden.
Bromelie / Guzmania lingulata
Bromelie / Guzmania lingulata, lateinisch Guzmania lingulata (Familie Bromeliaceae), sind pflegeleichte Zimmerpflanzen. Wir kennen sie in verschiedenen Farben und Texturen mit herrlichen Blüten. Sie können entweder epiphytisch (in der Luft wachsend), saxikol (auf Felsen wachsend) oder terrestrisch (in der Erde wachsend) sein. Die meisten gedeihen gut in Töpfen, die eine gute Drainage und Luftzirkulation bieten. Stellen Sie sie so auf, dass sie direkter Sonneneinstrahlung ausweichen, damit die Blätter nicht verbrennen.
Gießen Sie am besten 1x alle 3 bis 5 Tage, sodass die Erde leicht feucht, aber nicht durchnässt ist. Es wird empfohlen, in die Blattmitte zu gießen. Zum Gießen eignet sich ein Auszug aus DÜNGEE, der als Dünger für pflegeleichte Zimmerpflanzen empfohlen wird.
In den Wintermonaten sollte in dem Raum, in dem die Bromelie steht, die Temperatur nicht unter 18 °C fallen.




Pachira

Die Pachira, lateinisch Pachira aquatica, ist eine pflegeleichte, palmenähnliche Baumpflanze. Sie hat einen eher schlanken Wuchs mit einem holzigen, an der Basis verdickten Stamm. Dieser dient als Wasserspeicher. Die großen, handförmig zusammengesetzten ovalen Blätter tragen auf der Unterseite oft winzige Zuckerkristalle. Die Pachira wird auch Glückskastanie oder Geldbaum genannt. Wenn Sie sich eine dichtere Pachira wünschen, kneifen Sie die Triebspitzen aus. Wenn Sie eine große, nicht allzu anspruchsvolle Pflanze suchen, ist die Pachira eine hervorragende Wahl.
Sie mag einen hellen Platz mit indirekter Sonne, mit einer Temperatur von ideal 12 bis 24 °C. Gönnen Sie der Pachira eine lockere, durchlässige und nährstoffreiche Erde und gießen Sie 1x pro Woche. Zum Gießen eignet sich ein Auszug aus DÜNGEE als Dünger für pflegeleichte Zimmerpflanzen.
Glücksbambus / Dracaena sanderiana

Der Drachenbaum Dracaena sanderiana, bekannt als Glücksbambus (Lucky Bamboo), lateinisch Dracaena sanderiana, gehört zur Familie Asparagaceae. Auch wenn er wie Bambus aussieht und schnell wie Bambus wächst, ist er kein echter Bambus. Biologen zählen ihn zu den Scheinpalmen.
Die Dracaena sanderiana und ihre verwandten Sorten sind beliebte Zimmerpflanzen, die sich auch für beengte Räume eignen. Der beste Platz für sie ist einer mit gestreutem Licht oder Halbschatten. Direkte Sonneneinstrahlung könnte zum Vergilben und Verbrennen der Blätter führen. Die idealen Temperaturen für den Glücksbambus liegen im Bereich von 15 bis 22 °C.
Sie können ihn kultivieren, wie es Ihnen gefällt: in destilliertem Wasser mit Ziersteinen, in Hydrogel oder in Erde. Entscheiden Sie sich für die Kultur hydroponisch, im Wasser, müssen Sie das Wasser jede Woche wechseln, damit sich darin keine Algen vermehren. Bei der Kultur in Erde braucht er ein gleichmäßig feuchtes Substrat. Bei beiden Kulturmethoden müssen Nährstoffe zugeführt werden. Geeignet ist DÜNGEE, der Dünger für pflegeleichte Zimmerpflanzen.
Von dieser Pflanze sollten sich Haustiere (Katzen und Hunde) fernhalten, denn für sie ist sie giftig.










Giftige Zimmerpflanzen
Unter den Zimmerpflanzen finden sich auch solche, die wir als giftige Zimmerpflanzen bezeichnen. Es sind jene Pflanzen, die in ihren Geweben Stoffe enthalten, die eine Vergiftung verursachen können, und zugleich in Wohnungen oder Büros kultiviert werden. Dieses Risiko steigt beim Kontakt dieser Pflanzen mit kleinen Kindern oder Haustieren.
Bei giftigen Zimmerpflanzen unterscheiden wir den Schweregrad der Folgen, die sie verursachen können. Manche verursachen nur Ekzeme, Entzündungen, Ausschlag oder Schwellungen. Bei anderen drohen Erbrechen, Durchfall und Krämpfe. Der Verzehr größerer Mengen einer so giftigen Pflanze kann zur Schädigung des gesamten Organismus und zum anschließenden Tod führen.
Giftige Zimmerpflanzen sollten in Haushalten mit Kindern und Tieren an schwer erreichbaren Stellen stehen – hoch auf dem Schrank, im Regal oder in einer Blumenampel, wo weder Kind noch Haustier hingelangt.
Bei Verdacht auf eine Vergiftung suchen Sie schnell ärztliche Hilfe auf und nennen Sie dem Arzt die Pflanzenart, die das Kind oder das Haustier gefressen hat, oder bringen Sie einen Teil der Pflanze mit. Eine frühzeitige Diagnose kann bei einer Vergiftung mit stark giftigen Pflanzen Leben retten. Wenn Sie nicht sofort zum Arzt fahren, ist es sinnvoll, viel Flüssigkeit in kleinen Schlucken zu geben, etwa Wasser oder Tee. Ungeeignet ist Milch, denn sie verbessert im Gegenteil die Aufnahme des Giftes im Darm! Lösen Sie kein Erbrechen aus!
Giftige Zimmerpflanzen nach Pflanzenfamilien
- Agavengewächse – verursachen Reizungen des Verdauungstrakts, wobei sich die Vergiftung durch Erbrechen, Kopf- und Bauchschmerzen äußert. Dazu gehören: Drachenbaum (Dracaena spp.) und Bogenhanf (Sansevieria spp.)
- Amaryllisgewächse – giftig ist die ganze Pflanze, am giftigsten sind jedoch die Zwiebeln. Sie enthalten Neurotoxine, die negativ auf das zentrale Nervensystem wirken und einen Kollaps verursachen können. Sie enthalten giftigen Milchsaft. Die bekanntesten sind: Amaryllis (Amaryllis spp.), Haemanthus/ Blutblume /Elefantenohr ( Haemanthus spp.), Ritterstern ( Hippeastrum spp.), Klivie ( Clivia spp.), Hakenlilie ( Crinum spp.)
- Aronstabgewächse – manche Arten verursachen eine mechanische Reizung der Schleimhaut von Mundhöhle und Verdauungstrakt, die Juckreiz, Entzündung, Schwellung von Lippen, Zunge, Gaumen und Rachen, erschwertes Schlucken und Atmen bis hin zum Ersticken hervorruft. Es können auch Erbrechen, Durchfall sowie Magen- und Darmentzündungen auftreten. Manche können Krämpfe bis hin zum Nierenversagen auslösen. Zu dieser Familie gehören: Aglaonema (Aglaonema spp.), Alokasie (Alocasia spp.), Anthurie (Anthurium spp.), Dieffenbachie (Dieffenbachia spp.), Philodendron (Philodendron spp.), Einblatt (Spathiphyllua spp.). spp.), Monstera (Monstera spp.), Efeutute (Scindapsus spp.), Buntblatt/Kaladium (Caladium spp.), Glücksfeder (Zamifolia spp.)
- Nachtschattengewächse – alle Pflanzen dieser Familie sind giftig. Sie enthalten unter anderem Tropan-, Steroid- oder Pyridinalkaloide, also Nervengifte mit unterschiedlichen Wirkmechanismen. Dazu gehören: Browallia (Browalia spp.), Brunfelsie (Brunfelsia spp.), Nachtschatten (Solanum spp.), Paprika (Capsicum spp.), Petunie (Petunia spp.).
- Primelgewächse – Die beliebtesten sind: das Alpenveilchen (Cyclamen spp.) – vor allem seine Knollen enthalten das Saponin Cyclamin, das den Zerfall roter Blutkörperchen verursacht. Nach dem Verzehr eines Teils der Knolle können heftige Durchfälle, Krämpfe und weitere Komplikationen durch den Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen auftreten. Bei empfindlichen Personen kann der Hautkontakt lokale Reizungen hervorrufen. die Primel (Primula spp.) – enthält giftige Saponine und Glykoside
- Wolfsmilchgewächse – die Pflanzen enthalten Latex, dessen Bestandteile reizend auf Haut und die Schleimhaut des Verdauungstrakts wirken. Sie rufen Hautrötungen bis hin zur Blasenbildung hervor, beim Verzehr Koliken, Durchfälle, Magen- und Darmentzündungen und bei Augenkontakt Bindehautentzündung. Zimmerpflanzen aus dieser Familie: Acalypha/ Katzenschwänzchen (Acalypha spp.), Jatropha (Jatropha podagrica), Kroton (Codiaeum variegatum), die Wolfsmilch (Euphorbia spp.), zum Beispiel die Prächtige Wolfsmilch ( Euphorbia pulcherrima ) bekannt als Weihnachtsstern, oder die Leuchtende Wolfsmilch ( Euphorbia milii ), also der Christusdorn.
- Hundsgiftgewächse – die enthaltenen Stoffe rufen Kontaktdermatitis und schwere Herzrhythmusstörungen hervor. Aus dieser Familie kennen wir: Adenium/Wüstenrose (Adenium spp.), Allamanda/Goldtrompete (Allamanda spp.), Catharanthus (Catharanthus spp.), Dipladenia (Dipladenia spp.), Oleander (Nerium oleander), Pachypodium/Madagaskarpalme (Pachypodium spp.)
Häufige Fragen: Zimmerpflanzen düngen
Wann Zimmerpflanzen düngen?
Gedüngt werden nur gesunde Pflanzen in der Zeit, in der sie wachsen und blühen — also etwa vom Frühjahr bis zum Herbst. Im Winter ruhen die meisten Zimmerpflanzen, das Düngen wird reduziert oder ganz ausgesetzt.
Welchen Dünger für Zimmerpflanzen verwenden?
Einen schonenden natürlichen Dünger — verwenden Sie DÜNGEE als Auszug im Gießwasser (1 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) oder streuen Sie ihn fein auf das Substrat. Er verbrennt weder Wurzeln noch empfindliche Arten.
Wie oft Zimmerpflanzen düngen?
Während des Wachstums etwa 1x alle 2 bis 3 Wochen mit einer schwächeren Dosis. Lieber weniger und regelmäßig als eine starke Einzeldosis.
Wann im Frühjahr mit dem Düngen der Zimmerpflanzen beginnen?
Sobald die Pflanze sichtbar zu wachsen beginnt — je nach Lichtangebot meist zwischen Februar und April. Geben Sie die ersten Dosen nur zur Hälfte, bis die Wurzeln in Schwung kommen.
Was ist der beste Dünger für Zimmerpflanzen?
Einer, der seine Nährstoffe langsam abgibt und die Wurzeln im kleinen Topf nicht verbrennt. Grüne Blattpflanzen freuen sich über mehr Stickstoff, Blühpflanzen über Phosphor und Kalium, Sukkulenten nur über schwache Dosen.
Kann man Dünger für Zimmerpflanzen selber machen?
Als Ergänzung ja, aber der Nährstoffgehalt von Kaffeesatz, Eierschalen oder Aquarienwasser ist zufällig und unbekannt. Eine regelmäßige Ernährung lässt sich darauf nicht aufbauen.
Soll man Zimmerpflanzen im Winter düngen?
Die meisten Zimmerpflanzen ruhen im Winter, das Düngen entfällt. Ausnahmen sind Arten, die im Winter blühen oder unter Kunstlicht wachsen — geben Sie ihnen etwa 1x pro Monat eine schwache Dosis.
Woran erkenne ich, dass eine Zimmerpflanze Dünger braucht?
Das Wachstum verlangsamt sich, neue Blätter bleiben kleiner und heller, untere Blätter vergilben und die Pflanze setzt keine Blüten an. Achtung: Lichtmangel oder Übergießen sehen genauso aus — schließen Sie diese Ursachen zuerst aus.
