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Schädlinge im Garten und an Zimmerpflanzen

Welcher Schädling ist das, woran erkennt man ihn und wann wird er wirklich zum Problem? Eine Übersicht über die häufigsten Schädlinge an Obst, Gemüse, Zier- und Zimmerpflanzen.

Erst bestimmen, dann handeln

Nicht jedes Loch im Blatt ist ein Notfall, und nicht jedes Krabbeltier auf der Pflanze schadet ihr. Bevor Sie zu einem Mittel greifen, lohnt sich immer der Blick, wer da eigentlich sitzt: Viele Arten sehen sich ähnlich, richten aber ganz unterschiedliche Schäden an — und manche Nützlinge werden regelmäßig mit Schädlingen verwechselt.

Achten Sie auf das Schadbild: Saugschäden zeigen sich als helle Sprenkel, verkrüppelte Triebe oder klebriger Honigtau. Fraßschäden hinterlassen Löcher, Fensterfraß oder abgeschnittene Blattränder. Bohrschäden erkennt man an kleinen Einbohrlöchern und Bohrmehl an Früchten oder Trieben. Der Zeitpunkt im Jahr grenzt die Möglichkeiten zusätzlich ein.

In den folgenden Übersichten finden Sie zu jeder Art einen eigenen Artikel mit Merkmalen, Lebenszyklus, Schadbild und den üblichen Gegenmaßnahmen.

Obstbäume, Beeren und Wein

Gemüse

Zier- und Gartenpflanzen

Zimmerpflanzen

Was Sie vorbeugend tun können

  • Neue Pflanzen zwei bis drei Wochen separat stellen. Die meisten Zimmerpflanzenschädlinge kommen mit einer neu gekauften Pflanze ins Haus.
  • Regelmäßig die Blattunterseiten kontrollieren. Dort sitzen Spinnmilben, Schild- und Blattläuse, lange bevor man oben etwas sieht. Früh entdeckt ist der Befall meist noch klein.
  • Standort und Gießrhythmus prüfen. Dauernasse Erde begünstigt Trauermücken, trockene Heizungsluft die Spinnmilbe. Oft löst sich ein wiederkehrendes Problem schon über die Pflege.
  • Im Garten Nützlinge fördern. Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen, Vögel und Igel halten viele Arten in Schach. Blühstreifen, Totholz und ein Verzicht auf Breitbandmittel helfen dabei.
  • Fruchtfolge und Hygiene einhalten. Fallobst aufsammeln, befallene Triebe herausschneiden, Kohlgewächse nicht Jahr für Jahr auf dasselbe Beet.
  • Pflanzen ausgewogen ernähren. Eine gut versorgte Pflanze wächst gleichmäßiger und verkraftet Rückschläge besser als eine unter- oder überdüngte — wie Sie richtig dosieren, steht in der Dosierungstabelle.